RemoteService24

Installationsfreie Fernwartung

2StickAccess

Funktionsweise

Mit 2StickAccess ist die Fernwartung nicht mehr an dafür eingerichtete PCs oder Laptops gebunden. Sie wird durch eine autarke USB-Stick-Nutzung (SEC-Stick) gewissermaßen mobil und überall dort möglich, wo ein Windows-PC mit USB-Schnittstelle zugänglich ist.

Um eine Maschinen-Fernbedienung mit zwei Klicks aufzubauen, sind nur noch je ein SEC-Stick auf der Betreiberseite und einer auf der Anbieterseite erforderlich.

So können beispielsweise Anlagen-Inbetriebnahmen durch Einbezug externer Spezialisten vereinfacht und verkürzt werden, oder ein Maschinenprogrammierer holt sich unterstützendes Knowhow vom Maschinenbauer. Für den Verbindungsaufbau sind keine Rechner- oder Netzkonfigurationen nötig. Es wird immer nur ein Programm auf dem jeweiligen SEC-Stick gestartet. Auf den beteiligten Computern selbst finden keine Veränderungen in Daten, Verzeichnissen oder Registry statt. Durch Entfernung des SEC-Sticks ist die Fernwartung auch physikalisch getrennt, ein zusätzliches Sicherheitsmerkmal dieser Lösung.

Den RemoteService24 Fernwartungsdienst kann jeder registrierte Kunde nicht nur zur Fernwartung von Maschinen, sondern auch für andere Fernbedienungs- und Steuerungsaufgaben, etwa von Serverkonsolen, PCs oder Terminals rund um die Uhr nutzen.

Die SEC-Sticks sind kompatibel zu USB1.1 und USB2 an Windows-PCs ab Win2000 aufwärts.

Anwendungen

  • Zur Inbetriebnahme-Unterstützung von Maschinen und Anlagen
  • Teleservice-Aufgaben aller Art
  • Einbeziehung von Spezialisten, die unterwegs sind
  • Einbeziehung von 2nd/3rd Level-Support eines Dritten
  • SoftwareUpdate von PCs, Maschinen u. Anlagen
  • Fernbedienung von Terminals

Ablauf einer Fernwartung

  1. Der Techniker an der Maschine fordert den Remote Service an, indem er seinen RemoteClient-Stick mit dem USB-Port verbindet und die darauf befindliche remoteserviceclient.exe startet.
  2. Es erscheint ein Fenster mit der Connection-ID und der Trouble-Ticket-Nummer.
  3. Er ruft das ServiceCenter an und gibt die genannten Kennungen durch.
  4. Im ServiceCenter nimmt der Techniker seinen ServiceCenter-Stick und startet die remoteservicecenter.exe.
  5. Im ServiceCenter erscheint nach PW-Eingabe die Aufforderung, den RemoteClient über die Connection-ID auszuwählen. Nach Klick auf „Verbinden“ erscheint das Trouble-Ticket-Fenster.
  6. Der Techniker im ServiceCenter gibt benannte Trouble-Ticket-Nr. ein und die Fernbedienung (VNC) wird automatisch gestartet. Nun kann der PC des Programmierers am Maschinenstandort remote vom ServiceCenter gesteuert werden.
  7. Zusätzlich kann ein weiterer Techniker mit seinem ServiceCenter-Stick parallel einbezogen werden.

Features im Überblick

Einfache Bedienung
  • Keine Installation auf PCs erforderlich
  • Keine Eingriffe in beteiligte Netzwerke, nur ausgehende Verbindungen; Proxy-Weiterleitung kann konfiguriert werden
  • Standortmobil, Service-Team-fähig
  • Kein Bedienungs-Knowhow erforderlich
  • Beschleunigte Datenübertragung durch Kompression auf Anwendungsebene (dadurch markant schneller als VPN)
Hohe Sicherheit
  • Zwei-Faktor Autorisierung
  • Asymmetrisches Kryptosystem mit ausgefeiltem Schlüsselmanagement SSH2, RSA-Schlüssel (mindestens 1024Bit)
  • Verschlüsselung (AES256)
  • Keine Fehlverbindungen möglich
  • Kein Fremdzugriff von Dritten, keine Malware-Einschleusung (Viren, Würmer, etc.) möglich

Preise

Client- und CenterStick kosten je 125,-€ zzgl. gesetzl. MWSt. Der Fernwartungsdienst RemoteService24 kostet 200,-€ für 3 Jahre bzw. 100,-€ für 1 Jahr.

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